KÄRNTEN ECHO

„Yes we do!“ Kampagne zur Bewusstseinsbildung von Kärntens Städten und Gemeinden

Frauenreferentin Stadträtin Corinna Smrecnik, Mag.a Astrid Malle (Leitung Frauenbüro) und Dominique Pipal (Mädchenzentrum Klagenfurt) vor dem Rathaus mit den Sprechblasen zur Aktion „Yes We Do!“ | Bild: StadtKommunikation/Sukalo
Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen und Mädchen, so lautet die übergreifende Aktion, die derzeit in Kärnten in Geschäftsauslagen, Fenstern sowie am Boden vor Beratungseinrichtungen und Institutionen sichtbar ist.

Während der Corona bedingten Lockdowns sind die Zahlen körperlicher Gewalt gegen Frauen weiter angestiegen. Die Landeshauptstadt Klagenfurt, Villach, Ferlach und St. Kanzian am Klopeinersee treten gemeinsam mit dem Mädchenzentrum Klagenfurt im Juli gegen Sexismus und Gewalt an Mädchen und Frauen auf. Im Rahmen der Aktion „Yes we do!“ werden in Geschäftsauslagen, Fenstern sowie am Boden vor Beratungseinrichtungen und spezifischen Institutionen, Sprechblasen mit sexistischen und gewaltvollen Erfahrungen aus dem Lebensalltag von Kärntnerinnen aufgeklebt. Die Sprechblasen ermutigen Betroffene, eigene Erfahrungen anonym zu teilen und im geschützten Rahmen das Ausmaß der Gewalt an Mädchen und Frauen in Kärnten öffentlich zu machen.

Die Sprechblasen erzählen aber auch wie Kärntnerinnen und Kärntner bereits Zivilcourage gezeigt, und betroffene Mädchen und Frauen unterstützt haben. Zahlreiche Betriebe und Institutionen der Stadt nehmen an der Aktion teil, unter anderem das Bürgerservice im Rathaus. Unterstützt werden die Sprechblasen mit einer interaktiven Veranstaltung in jeder Stadt und Gemeinde. Vor Ort informieren Stadt- und Gemeindevertreter, lokale Institutionen und das Team des Mädchenzentrums interaktiv, laden zum Gespräch ein und ermutigen dazu, sich hilfreiche, zivilcouragierte Anregungen zu holen. Der Aktionstag in Klagenfurt findet am Freitag, den 16. Juli von 10 bis 15 Uhr in den City-Arkaden statt.

Weitere Infos und Termine gibt es unter: www.maedchenzentrum.at

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