KÄRNTEN ECHO

Wirtschaftlicher Stabilisierungs- und Modernisierungsprozess

Bild: Pixabay
Durch Bündelung der verfügbaren Kräfte ist eine Bewältigung der Krise, das Ankurbeln eines umweltfreundlichen Wirtschaftsmotors und ein stabiler Arbeitsmarkt zum Greifen nah.

In der Corona-Pandemie ist die Kurzarbeit ein Schutzschild gegen steigende Arbeitslosigkeit. Durch diese Maßnahme decken viele Menschen ihre monatlichen Fixkosten, die trotz Virus weiterhin bezahlt werden müssen. 20.140 Personen aus 3.122 Betrieben sind derzeit in Kärnten in Kurzarbeit. Ohne dieses Kurzarbeitsmodell wäre die Arbeitslosigkeit wesentlich höher. Aktuell suchen 32.800 Menschen in Kärnten eine Arbeit, dass ist ein Plus von 2,4 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr.

Um den Arbeitsmarkt zu stabilisieren müssen die zusätzlichen Mittel des AMS Kärnten von 40 Millionen Euro vernünftig verteilt werden. An eine Aufstockung der AMS-Mitarbeiter sollte gedacht werden und eine spezielle Förderung von älteren Arbeitnehmern muss erfolgen.

Eine wirtschaftliche Normalität 2021 ist nur mit dem vorhandenen Rohstoff Bildung erreichbar. „Je mehr Menschen sich nach einem Jobverlust aus- und weiterbilden lassen, desto eher finden diese auch wieder eine Arbeit in einem neuen Berufsumfeld“, sagt AK Präsident Günther Goach (SPÖ) und führt aus:“ Ziel ist es, die Menschen in Beschäftigung zu halten oder mit Aus- und Weiterbildungsangeboten auch wieder dorthin zu bringen.“

Zahlreiche Angebote, die mit dem Bildungsgutschein im Wert von 100 bzw. 150 Euro gefördert werden, wurden in den ungewissen Zeiten der ersten beiden Lockdowns abgesagt oder verschoben. Onlineformate, Distance learning oder Webinare wurden in kürzester Zeit entwickelt und umgesetzt. Über 140 Online- wie Webinarkurstermine sind derzeit über ktn.ak.at/akademie buchbar. Das Angebot wird laufend erweitert.

© 2020 - 2022 KÄRNTEN ECHO - Ein Projekt vom Verein zur Förderung freier Berichterstattung