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Wasserversorgung in Gmeineck wird saniert

Bild: Pixabay
90 Prozent der Spittaler Haushalte beziehen ihr Trinkwasser aus der Wasserversorgungsanlage Gmeineck, die 1965 errichtet wurde. In den Neubau- und die Sanierung der Anlage investiert die Stadtgemeinde Spittal 7,8 Millionen Euro.

Die Trinkwasserversorgung in Spittal und die umliegenden Gemeinden wird durch ein Großprojekt für die kommenden Generationen gesichert. 90 Prozent der Spittaler Haushalte beziehen ihr Trinkwasser aus der Wasseraufbereitungsanlage in Gmeineck. Im kommenden Jahr wird mit den umfangreichen Neubau- und Sanierungsarbeiten der Anlage begonnen. Die Kosten der Arbeiten belaufen sich auf 7,8 Millionen Euro und die Fertigstellung ist für 2023 geplant.

Für den zuständigen Referent Stadtrat LAbg. Christoph Staudacher ist das Projekt das wichtigste derzeit für die Infrastruktur der Stadtgemeinde Spittal. In einer Aussendung meinte er, dass dadurch die lebenswichtige Trinkwasserversorgung für die nächsten Generationen abgesichert sei. Außerdem ist diese große Investition der Stadt ein wesentlicher Faktor für die Wirtschaft und einer der wichtigsten Auftraggeber in der Region, so der Stadtrat.

Das Projekt ist sehr umfangreich. Bei Eckberg-Kreuz wird ein neuer Hochbehälter errichtet der von 200 auf 500 Kubikmeter Fassungsvermögen vergrößert wird. Außerdem wird bei Eckberg-Kreuz ein neues Trinkwasserkraftwerk gebaut. Die Turbine in dem Kraftwerk erzeugt eine elektrische Leistung von 215 kw und ist somit eine enorme Energieersparnis.

Die Gesamtlänge der zu sanierenden Druckrohr- und Transportleitungen beträgt 6.769 Meter. Die Sanierung der Leitungen ist ein Flächenübergreifendes Gemeindeprojekt, da sich Teile der Leitungen über die Gemeinden Spittal, Seeboden, Lendorf und Trebesing erstrecken.

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