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Villach sorgt intensiv für biologische Vielfalt

Bild: Biologische Vielfalt. Nachhaltigkeitsreferentin Vizebürgermeisterin Irene Hochstetter-Lackner und ein Team der Abteilung Stadtgrün bereiteten heute neue Blumenwiesen für mehr Biodiversität vor. © Stadt Villach
Um Biodiversität voranzutreiben bzw. den Artenreichtum bei Pflanzen und Kleinstlebewesen zu unterstützen, nimmt Nachhaltigkeitsreferentin Irene Hochstetter-Lackner zusätzliche Flächen mit der Abteilung Stadtgrün ins Visier.

Für das wichtige Projekt Biodiversität (biologische Vielfalt) checkt Villachs Nachhaltigkeitsreferentin Vizebürgermeisterin Irene Hochstetter-Lackner (SPÖ) laufend mit der Abteilung Stadtgrün, welche städtischen Flächen in Frage kommen. Am Dienstag wurde das nährstoffreiche Erdreich getauscht. Auf einem Grundstück in der Kärntner Straße gegenüber dem Einkaufszentrum Atrio brachten die Städtgärtner ein Magersubstrat auf.

„Wir erreichen damit, nährstoffarme Magerwiesen zu etablieren. Das heißt, wir verwandeln gräserreiche Kurzmähflächen in artenreiche Blumen- und Kräuterwiesen, und das mitten in urbanen Bereichen“, sagt die zuständige Referentin Vizebürgermeisterin Hochstetter-Lackner. Bienen und andere Insekten finden hier künftig mehr Futter und die bunten Wiesen sind nicht nur deutlich attraktivere Blickfänge, sondern auch weniger pflegeintensiv für die Stadtgrün-Teams. Und sie leisten einen Beitrag zur positiven Entwicklung des städtischen Kleinklimas.

Auch auf dem Wasenboden, dem innerstädtischen Naherholungsraum wenige Minuten vom Zentrum entfernt, unterstützt die Nachhaltigkeitsreferentin eine Blumenwiesen-Initiative. Gemeinsam mit den Land Kärnten, Kronen Zeitung und Kärntner Saatbau haben Mitarbeiter der Arge Naturschutz eine mehr als 700 Quadratmeter große Grünfläche der Stadt Villach als mehrjährige Blumenwiese angelegt.

„Mit einer speziellen Raupenmaschine wurde der Boden gefräst und regionales Blumenwiesensaatgut angebaut. Wir haben im Bereich der Biodiversität noch viele Ideen, die wir demnächst umsetzen wollen. Die Bienenwiesen sind ein wichtiger Mosaikstein im großen Vorhaben Biodiversität“, so Hochstetter-Lackner abschließend.

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