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Villach: Magistratsbedienstete stimmen für Anpassung

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Der Magistrat Villach befragte seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Anpassung der Arbeitszeit. Ergebnis: 63 Prozent sprachen sich für die Anpassung auf künftig 38 Stunden aus und verzichten im Gegenzug in diesem Jahr auf eine Lohnerhöhung.

Die Situation am Arbeitsmarkt ist angespannt. Offene Stellen können sowohl in der Privatwirtschaft als auch im öffentlichen Dienst derzeit kaum besetzt werden. Die Stadt Villach steht dabei in einer angespannten  Konkurrenzsituation: Private Unternehmen haben bereits vielfach auf die sich ändernde Arbeitswelt (Gewährung von Homeoffice, Flexibilisierung der Arbeitszeit, Schwerpunktsetzung auf Work-Life-Balance) reagiert, um die Arbeitgeberattraktivität weiter zu steigern.

Nun hat die Personalvertretung des Magistrates eine Umfrage zu ihrem ausverhandelten Personalpaket unter den Bediensteten durchgeführt. Im Wesentlichen ging es darum, ob diese eine Anpassung der Arbeitszeit befürworten und im Gegenzug auf eine Lohnerhöhung verzichten wollen.

Ergebnis: 63 Prozent aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sprachen sich für die Arbeitszeitanpassung auf künftig 38 Stunden und den Verzicht auf die Lohnerhöhung aus, die daher im April in Kraft treten könnte.

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