KÄRNTEN ECHO

Viertel am Kardinalplatz soll durch Grazer Investoren belebt werden

Kardinalplatz | Bild: StadtPresse/Eggenberger
Immo-Firma aus Graz will auch mehrere Häuser am Kardinalplatz mit einer Tiefgarage verbinden. Bestehende desolate Tiefgarage hat aber noch Baurecht.

Die Grazer Immobilienfirma „Projekt Wohnen“ wirbt mit Josef II, der auf seinen Klagenfurt Besuchen inkognito gerne im Hotel „Zum goldenen Hirschen“ unter der Kardinalschütt, Kardinalplatz Nr. 8,  wohnte. Das Haus, das die Grazer Investoren aus der Insolvenz der niederländischen Eigentümergemeinschaft heraus kauften, soll einen Mix aus Wohnen und Gewerbe beinhalten. Sie beschreiben das Gebäude als eine Immobilie erster Klasse, die moderne Loft-Büros und attraktive Wohnflächen im Klagenfurter Stadtkern für Investoren anbietet.

Es sollen 18 Smart-Home-Wohnungen im Haus entstehen. Im Erdgeschoß wären dann die Gewerbeflächen. Der Innenhof erhält einen Lift und historische Elemente sollen so gut es geht erhalten bleiben, um den Charme des alten Hauses zu betonen. Das klingt nicht unbedingt nach Studentenwohnungen.

Im Frühling soll die Generalsanierung beginnen. Und es soll auch eine neue Tiefgarage geben, die mehrere Häuser am Kardinalplatz miteinander verbindet. Wie es aber mit der Tiefgarage ausschaut ist noch ungewiss. Aus dem Rathaus hört man vom noch bestehenden Baurecht des Eigentümers der alten, desolaten Tiefgarage. Es wäre wünschenswert wenn es zu einer Einigung zwischen dem Eigner der bestehenden Tiefgarage und dem Investor käme. Das Jahresende wird angepeilt, dann könnte der Kardinalplatz endlich autofrei werden, hört man aus dem Rathaus.

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