KÄRNTEN ECHO

Traumschiff ade!

Bild: pixabay
Zwei Schiffe der Royal Carribean sollen recycelt werden

Der weltweit zweitgrößte Anbieter von Kreuzfahrten, die Royal Carribean, beginnt die ersten Schiffe abzustoßen. Die teuren Hafengebühren wollen sich die Betreiber einfach nicht mehr leisten. Die leeren, an schwimmende Kleinstädte erinnernden Schiffe, dümpeln vor sich hin und haben bereits einige Betreiber in die Insolvenz getrieben. Seit dem Ausbruch der Pandemie kämpft die „Traumschiff-Branche“ um ihr Überleben. Vielen steht das Wasser bis zum Hals. Auch die Nummer eins unter den Anbietern, der US-britische Konzern Carnival hat bereits einige Schiffe dem Schrotthändler übergeben.

Leider gibt es also jetzt ein Überangebot am Schrottplatz. Die Preise sind am Boden und die Reeder können sich nicht einmal hier eine Ablösesumme erwarten. Es gibt kein Licht am Horizont. Das Virus bereist die Welt, besonders gerne auf Kreuzfahrtschiffen und die einst mit 126 Milliarden geschätzte Kreuzfahrtbranche schaut möglicherweise still und leise ihrem Untergang entgegen. Außer, das Virus mutiert nicht und es wird ein Impfstoff gegen Covid-19gefunden unter.