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Studie: Antikörper nach Covid-19 Erkrankung auch nach neun Monaten nachweisbar

Bild: pixabay
Die Danube Private University veröffentlicht Studienergebnisse zur Immunisierung von Covid-19 Infizierten. Auch Studien aus den USA und Kanada bestätigen Ergebnisse der Kremser Privatuniversität.

In der wissenschaftlichen Welt zum Corona-Virus gibt es unterschiedliche Studien zur Immunität von Genesenen nach einer überstandenen Infektion. Eine im Oktober veröffentlichte britische Studie mittels Antikörper-Schnelltests kam damals zu dem Schluss, dass Antikörper nach der Infektion wieder verschwinden.

Die von der Danube Private University (DPU) in Krems-Stein nun präsentierte Studie an 152 Niederösterreichern, die sich im März/April infiziert hatten, weist nach, dass bei knapp 84 Prozent der ehemals Erkrankten Antikörper nachweisbar waren. Der Direktor von Wissenschaft und Management, Robert Wagner sowie der Leiter des Departments Biosciences  der DPU, Peter Engel informieren, dass bei den meisten Probanden auch nach neun Monaten noch Antikörper vorhanden waren. Auch eine Hintergrundimmunität bei SARS CoV2 scheint zudem gegeben.

Die Forscher der Universität empfehlen deshalb nicht in Panik zu verfallen. Denn vor dem Hintergrund, dass bis zu 10 Prozent der Bevölkerung bereits Kontakt mit dem Virus gehabt haben könnte und voraussichtlich über eine sehr stabile Immunantwort verfügt und vor dem Hintergrund, dass das Virus mutiert, ist es den Menschen dringend anzuraten das Angebot der Impfung wahrzunehmen, um eine stabile Immunantwort auf das Corona-Virus in sich zu tragen.

Die Studienergebnisse der DPU werden vor Publikation auf dem Pre-Print-Server des British Medical Journal und der Yale University veröffentlicht (www.medrxiv.org).

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