KÄRNTEN ECHO

Städtische Entsorgung nimmt Regelbetrieb auf

Bild: StadtKommunikation/Helge Bauer
Mit 1. Juni werden Müllübermengen, die in Säcken neben der Restmülltonne stehen, nicht mehr von den städtischen Müllarbeitern mitgenommen. Zusätzliche Entsorgungsmöglichkeiten bieten die Altstoffsammelstellen Nord und Süd gegen Gebühr an.

Das Coronajahr war auch für die städtische Entsorgung eine besondere Herausforderung. 2020 fielen in Klagenfurt allein beim Restmüll etwa 22.300 Tonnen an, das sind 1.000 Tonnen mehr als 2019. „Insgesamt verzeichnet die Entsorgung aufgrund der Pandemiefolgen wie Lockdowns 15 Prozent mehr Arbeitsaufwand und 15 Prozent mehr Müllaufkommen“, informiert die zuständige Stadträtin Sandra Wassermann (FPÖ).

In der Zeit der Lockdowns haben die städtischen Müllarbeiter außertourlich auch Übermengen an Restmüll, die in Säcken neben der Restmülltonne deponiert wurden, mitgenommen. „Mit den erfolgten Öffnungsschritten nimmt nun auch die Entsorgung mit 1. Juni wieder den Regelbetrieb auf. Das bedeutet, dass Müllübermengen, wie auch schon in der Vor-Coronazeit, nicht mehr mitgenommen werden“, so Abteilungsleiter Gernot Bogensberger.

Sollte einmal mehr Müll anfallen gibt es für die Bevölkerung von Klagenfurt zwei Möglichkeiten. Müllübermengen können in einem 110 Liter Restmüllsack, gegen eine Gebühr von 4 Euro, bei den Altstoffsammelstellen Nord (Kautscheleweg 14) und Süd (Stadlweg 48) entsorgt werden. Oder man kauft um 6 Euro einen speziellen 120 Liter Restmüllsack bei den Altstoffsammelstellen. Dieser wird dann zuhause neben die Restmülltonne gestellt und von den Müllarbeitern mitgenommen. Diese zusätzlichen Entsorgungsmöglichkeiten bestehen schon seit 1. November 2019.

Die Öffnungszeiten der Altstoffsammelstellen sind Montag bis Freitag von 6 bis 19 Uhr und Samstag von 7 bis 12 Uhr.