KÄRNTEN ECHO

Spittaler Technologie sorgt für virenfreie Luft

Thomas Santer (Better Air), Toni Kluge (GF Better Air), FF-Kommandant Johannes Trojer, Bürgermeister Gerhard Pirih und FF-Betriebsleiter Karl Tollschein (von links)
Die Spittaler Firma "Better Air" war bisher für ihre feinstaubfilternde „Greenbox“ bekannt. Geschäftsführer Toni Kluge und sein Team konnten die Corona-Krise als Chance nutzen und mit einer neuen Technologie große Erfolge erzielen.

Die vor einem Jahr neuentwickelten Geräte für den Innenbereich, welche Bakterien und Viren zu 99,95 Prozent aus der Luft filtern, sind seit Beginn der Pandemie sehr gefragt.

„Die Geräte reinigen die Umgebungsluft außerdem von Keimen, Feinstaub und Pollen und sind für verschiedene Raumgrößen geeignet. Man hat fast die gleiche Qualität wie in einem OP-Saal, wo es steril sein muss“, erklärt Toni Kluge. Zwischen 800 und 1.200 Kubikmeter Luft wird pro Stunde umgewälzt und gereinigt.

Die Nachfrage nach der neuen Technologie ist der derzeit enorm. „In den letzten zwei Monaten haben wir 40 Geräte nach Deutschland verkauft. Aber auch aus Kärnten gibt es viele Anfragen. Apotheken, Rechtsanwaltskanzleien und Ärzte zeigen großes Interesse und einige von ihnen verwenden das Gerät bereits. Das Feedback ist sehr positiv“, so Kluge.

Begleitet wird die Technologie seit Jahren von der Technischen Universität Graz, welche die Wirksamkeit der Geräte prüft und wissenschaftlich nachweist. Etwa 40 Indoor-Filteranlagen werden pro Monat in Spittal produziert.

Vor kurzem wurde ein mobiles Standgerät bei der Freiwilligen Feuerwehr Spittal aufgestellt, dass Toni Klude, Geschäftsführer von „Better Air“, kostenlos zur Verfügung stellte.  „Seit das Gerät läuft, fühlt sich die Luft in den Räumen frischer an. Das Raumklima ist angenehmer und darüber hinaus fühlt man sich sicherer“, erzählt Feuerwehrkommandant Johannes Trojer.

„Die Feuerwehr ist mir ein großes Anliegen, da dort viele Freiwillige ihre Freizeit für uns opfern. Vielleicht können die Feuerwehrleute durch das Gerät nach einem Einsatz noch kurz, mit Abstand, zusammenstehen. Die Ansteckungsgefahr ist durch die gereinigte Luft jedenfalls um einiges geringer“, so Kluge.

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