KÄRNTEN ECHO

Sexueller Missbrauch war erfunden

Bild: Pixabay
Ein 29-Jähriger Klagenfurter behauptete von einem ehemaligen Mitarbeiter des SOS-Kinderdorfes sexuell missbraucht worden zu sein. Jetzt wurde er am Landesgericht Klagenfurt wegen Falschaussage verurteilt.

Der 29-Jährige Klagenfurter wurde am Donnerstag wegen Verleumndung und Falschaussage gegenüber einem ehemaligen Mitarbeiter des SOS-Kinderdorfes verurteilt. Das Urteil, derzeit noch nicht rechtskräftig, beläuft sich auf 5 Monate bedingte Haft mit einer dreijährigen Bewährungsfrist und einer Geldstrafe von 2800 Euro. Der ehemalige Mitarbeiter des SOS-Kinderdorfes in Moosburg warf die Vorwürfe vehement zurück. Der Anwalt des 29-Jährigen Klagenfurters kündigte an in Berufung zu gehen. Der 29-Jährige pledierte auf nicht schuldig und blieb in der Befragung durch den Richter bei seiner Aussage. Jedoch sagten einige Mitarbeiterinnen des Kinderdorfes aus, dass der Angeklagte kein reales Weltbild hat und die Tatsachen sehr gerne etwas verdreht darstellt. Der Staatsanwalt und der Richter konnten bei der Aussage des 29-Jährigen den angeblichem Tathergang nicht nachvollziehen und der Richter war auch der Meinung dass nichts zusammen passen würde. Die Zeugen beschrieben glaubwürdig die Situation und die mentale Verfassung des Angeklagten. Aufgrund dieser Aussagen wurde der Klagenfurter schlussendlich verurteilt.

© 2020 - 2021 KÄRNTEN ECHO - Ein Projekt vom Verein zur Förderung freier Berichterstattung