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Sanierungskredite werden günstiger

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Bei der Wohnbauförderung des Landes Kärnten 2021 werden die Sanierungskredite günstiger, es gibt einen Sonderzuschuss beim Ausstieg aus fossilen Brennstoffen und eine Förderung für Beschattungen und Begrünungen.

Mit Jänner 2021 werden die Förderkredite des Landes Kärnten günstiger, die Zinsen sinken von 0,7 auf 0,5 Prozent. Somit können bis zu 60 Prozent der Sanierungskosten mit dem Förderkredit abgedeckt werden, bei einer umfassenden energetischen Sanierung können das bis zu 28.800 Euro sein. Als Alternative zum Förderkredit gibt es einen Einmalzuschuss von bis zu 19.200 Euro für umfassende Maßnahmen. Auch Einzelbauteilmaßnahmen werden gefördert, beispielsweise eine Dämmung der Außenwände (Vollwärmeschutz – bis 10.000 Euro) oder eine Photovoltaikanlage (bis 3.840 Euro) mit Warmwasserspeicher (500 Euro).

„Wir wollen die Kärntnerinnen und Kärntner dabei unterstützen, ihre älteren Häuser zu adaptieren, sei es thermisch-energetisch oder barrierefrei, durch Außenbeschattungen oder Begrünungen und natürlich durch den Ausstieg aus dem Öl“, erklärt Wohnbaureferentin LHStv.in Gaby Schaunig (SPÖ).

„Derzeit wird über zusätzliche Erweiterungen im Rahmen der energiepolitisch zielführenden Möglichkeiten für den Siedlungsbau verhandelt und im Rahmen der Klimaagenda und der Zielerreichung des Energiemasterplans (EMAP) über die notwendigen nächsten Schritte gesprochen“, so Energie- und Umweltlandesrätin Sara Schaar (SPÖ).

Die österreichweit höchste Förderung bietet Kärnten für den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen ( bis zu 6000 Euro). Das höchstzulässige monatliche Nettofamilieneinkommen für die Gewährung der erhöhten Förderung beträgt bei einer Person 1.140 Euro, bei zwei Personen 1.570 Euro und für jede weitere Person plus 150 Euro. Das Impulsprogramm für die nachträgliche Montage von Außenbeschattungen wird bis Juni 2021 verlängert. Wer an einem mindestens 20 Jahre alten Haus oder einer Wohnung Rollläden oder Raffstores anbringt, erhält einen Einmalzuschuss von bis zu 1.000 Euro.

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