KÄRNTEN ECHO

Neue Schweizer Studie bestätigt: Arbeitsunterbrechungen erhöhen Stresslevel

Bild: pixabay
Die Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) hat in ihrer jüngsten Untersuchung die Belastungen des Büroalltags untersucht.

Mit ihrem Experiment in einem simulierten Großraumbüro wiesen die Forscher*innen erstmals nach, dass der Körper verstärkt Stresshormone ausschüttet, wenn die Arbeit immer wieder unterbrochen wird. Wenn dieser Stress sich dauerhaft einpendelt, dann erhöht sich das Risiko für Bluthochdruck und Herzerkrankungen. Zusätzlich treten vermehrt Schlafstörungen auf. Dadurch verringert sich die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit der Menschen.

Das zieht große wirtschaftliche Folgekosten nach sich und wirkt sich nachteilig auf die öffentliche Gesundheit aus.

Im Experiment wurde eigentlich der Büroalltag im Homeoffice simuliert. Denn auch hier geht es um ständige Unterbrechungen der begonnenen Arbeit, anwesende Familienmitglieder, Telefonate. So geht es also darum sich bewusst einen ruhigen Platz in der Wohnung zu suchen, wo die begonnene Arbeit zu Ende geführt werden kann.
Pausen sollten eingehalten werden und mit Familienmitgliedern abgesprochen werden, wieviel Zeit miteinander verbracht werden kann, was möglicherweise in engen Wohnungen und mit kleinen Kindern fast unmöglich umzusetzen ist.

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