KÄRNTEN ECHO

Deutscher Krimiautor Stefan Maiwald wählt Bad Kleinkirchheim als neuen Tatort

Bild: ServusBuch
Es sollen noch weitere Krimis über den Urlaubsort folgen. Die Geschichten entstehen an realen Orten, die der Autor sich vorher erwandert hat. Bücher des Schriftstellers können somit auch als Reiseführer verwendet werden.

Stefan Maiwald wurde in Braunschweig geboren und lebt seit zwanzig Jahren in Grado. Er ist mit einer italienischen Großfamilie verheiratet, wie er lachend anmerkt. Durch den „Spion des Dogen“, einen historischen Roman der im Venedig um 1568 spielt, wurde er erstmals einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Nach mehreren historischen Kriminalromanen, die das mittelalterliche Venedig und die Stadtstaaten Italiens im Fokus haben, erscheint mit „Wenn die Gondeln untergehen“ ein Krimi, der zwar wieder in Venedig spielt aber diesmal im 21. Jhdt.

Nun hat es der Schriftsteller seinen nächsten Krimi-Schauplatz nach Kärnten verlegt und zwar genau genommen nach Bad Kleinkirchheim. Durch seine italienische Familie, die den Urlaubsort liebt, konnte er immer wieder die Umgebung erkunden, sich in den Restaurants mit den Menschen unterhalten. Weite Spaziergänge machen. Jetzt spielt also sein aktueller Kriminalroman „Die Tote im Stadl“ in Bad Kleinkirchheim.

Für Maiwald sind seine Kriminalfälle auch Begebenheiten und Beschreibungen echter Ort. Man kann sie auch als Reise- und Gourmetführer verwenden, um Restaurants, Hotels usw. zu besuchen. Aber der aktuelle Krimi spielt nicht nur in Bad Kleinkirchheim, sondern er bezieht die weitere Umgebung mit ein, Radenthein, den Millstätter See.

Dem ersten Bad KleinKirchheimer Krimi sollen weitere folgen. Das Manuskript des zweiten Bandes ist bereits beendet. Auch ein dritter Fall schwebt im bereits vor. Wir können gespannt sein, wie sich bekannte Orte in Kärnten durch die Augen eines Kriminalautors für uns neu erfahren lassen.