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Neue Datenschutzrichtlinien bei WhatsApp

Bild: pixabay
Facebook will noch mehr Nutzerdaten für personalisierte Werbung zusammenführen und greift auf den "ungenutzten" Schatz der WhatsApp Benutzer zu.

Seit einiger Zeit taucht beim Öffnen von WhatsApp der Hinweis auf die Erneuerung der Datenschutzrichtlinien auf. Wenn es bis 8. Februar keine Zustimmung des Nutzers zu den neuen Richtlinien gibt, kann die App nicht mehr genutzt werden. Springender Punkt ist die Information, dass die WhatsApp Daten mit Facebook (dem Mutterkonzern) geteilt werden, um noch gezieltere Werbemaßnahmen ausarbeiten zu können. Ein Konzernsprecher dementiert und teilt mit, dass in Großbritannien und der EU keine Nutzerdaten mit Facebook geteilt werden. Trotzdem müssen Nutzer der Veränderung zustimmen und somit auch der Datenweitergabe. Ein deutscher Datenschutzbeauftragter klagt bereits gegen die Zusammenführung der Daten im Facebook-Konzern.

Rundum machen sich Regierungen bereits auf, die großen Tech-Unternehmen an die Leine zu nehmen. Von China angefangen bis in die EU, wo in den letzten Jahren bereits milliardenschwere Strafen gegen Onlinefirmen ausgesprochen wurden, beginnt man die Marktmacht der Tech-Giganten zu beschneiden. Selbst in den USA beginnen die Bundesstaaten Klagen gegen Facebook einzureichen.

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