KÄRNTEN ECHO

Nach 15 Jahren erfolgreichem Wirken schließt das ((Stereo)) in Klagenfurt

Bild: pixabay
Die Besitzer des Jugendclubs können die finanziellen Folgen der Pandemie nicht mehr alleine übernehmen.

Die beiden Initiatoren des Jugendclubs, Marina und Marco Virgolini, sehen sich außerstande das ((Stereo)) weiter offen zu halten. Die Räumung des Clubs wurde bereits veranlasst. Der vor 15 Jahren gegründete Musikclub am Viktringer-Ring war ein Zentrum der Jugendkultur in Klagenfurt. Hunderte Konzerte wurden dort veranstaltet. Kabaretts, Tanz-Events, Theater, Vernissagen.

Jetzt ist Ausräumen angesagt. Bereits im Oktober meinte Marina Virgolini, die Aussichten für die Weiterführung des Clubs seien düster, denn von der Bundespolitik gäbe es keine praxistauglichen Corona-Auflagen oder Hilfen. Mit dem Veranstaltungsverbot seien auch alle möglichen Zukunftsaussichten unmöglich geworden. Für Virgolini ist das Internet mit den Streamingangeboten nur ein marginaler Ersatz für Life-Auftritte und Konzerte.

Die Räumlichkeiten werden weiter behalten und als Lagerraum für die Veranstaltungstechnik genutzt. Aus dem Büro der Bürgermeisterin der Stadt Klagenfurt heißt es lapidar, es ist bedauerlich, dass das Veranstaltungszentrum ((Stereo)) schließen musste. Nur der Jugendreferent Markus Geiger spricht sich für die Gewährung einer entsprechenden Unterstützung aus. Damit können die Jugendlichen in Klagenfurt, als zukünftige Wähler*innen, ihre Wichtigkeit in der jetzigen Stadtpolitik bemessen.

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