KÄRNTEN ECHO

Maske aus 3D-Drucker hilft Krankem

37 jähriger Oberkärntner bekam Hilfe von fachkundigem Bastler

Ein 37 jähriger Oberkärntner leidet an progressiver Muskeldystrophie. Durch  die Krankheit ist er mittlerweile ans Bett gefesselt und muss beatmet werden. Die Eltern erfuhren nun, dass die speziellen Beatmungsmasken, die ihr Sohn für die Beatmung braucht, nicht mehr erzeugt werden. Das bedeutet aber, dass sich der Zustand des 37 jährigen schnell verschlechtern würde. Der Vater versuchte, Teile der alten Masken zu kleben, was ihm auch gelang, aber das wäre auf Dauer keine Lösung gewesen.

in einem Spittaler Bastelmarkt sprach er über seine Sorgen. Auch der Chef des Bastelmarktes Vif-Zack hörte zu und vermittelte den Vater an einen Bastler, der sich mit 3D-Druckern auskennt.
Die beiden begannen an der Ausarbeitung für ein passendes Maskenmodell zu arbeiten und nach Monaten intensiven Probierens gelang es, das passende Modell für den Erkrankten aus dem 3D-Drucker zu drucken. Die überglücklichen Eltern freuen sich über die Unterstützung der Helfer und das ihrem Sohn auf so unkonventionelle Weise geholfen werden konnte.