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Klagenfurt: Stadt prüft die Gründung einer Klagenfurt Holding

Bild: StadtKommunikation
Unter einer neuen Dachgesellschaft sollen künftig alle Beteiligungsgesellschaften der Stadt vereint werden. Damit sollen vor allem Synergien genutzt werden.

Vor dem Hintergrund der finanziell kritischen Situation der Landeshauptstadt Klagenfurt wurde gestern durch Beteiligungsreferent Vizebürgermeister Mag. Philipp Liesnig die Gründung einer städtischen Holdinggesellschaft vorgestellt. Grundlage dazu bildete ein zuvor gefasster Beschluss innerhalb der regierenden Stadtparteien im Rathaus. In einer „Klagenfurt Holding“ sollen künftig alle Unternehmensbeteiligungen der Stadt gebündelt werden. Derzeit ist die Stadt direkt oder indirekt an 28 Gesellschaften beteiligt, die das städtische Budget mit einem Betrag von 28 Millionen Euro belastet.

Die bekanntesten Beteiligungsgesellschaften der Stadt sind unter anderem die Stadtwerke Klagenfurt AG, Klagenfurt Mobil GmbH, Klagenfurter Messe Betriebs GesmbH, Lakeside Science & Technology Park GmbH, Sportpark Klagenfurt GmbH, Stadttheater Klagenfurt OG und einige mehr.

Ziel ist es Anfang 2023 mit der Holding zu starten. Einzelne Teilschritte dazu könnten schon im kommenden Jahr realisiert werden.

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