KÄRNTEN ECHO

Klagenfurt richtet Spendenkonto für Partnerstadt Czernowitz ein

Lindwurm blaugelb | Bild: StadtKommunikation
Viele Klagenfurterinnen und Klagenfurter wollen auch in Form von Geldspenden helfen. Die Stadt hat dazu nun ein Spendenkonto eingerichtet. 

Die Spendenbereitschaft der Bevölkerung für die Partnerstadt Czernowitz ist groß. Aus Czernowitz wurde gestern berichtet, dass derzeit noch keine Kampfhandlungen in der Stadt stattfinden, aber bereits über 6.000 Flüchtlinge eingetroffen sind, darunter an die 1.000 Kinder.

„Immer wieder kommt auch der Wunsch aus der Bevölkerung, Geld für unsere Partnerstadt zu spenden. Wir haben daher nun ein eigenes Spendenkonto für Czernowitz eingerichtet“, erklärt Bürgermeister Christian Scheider und ergänzt: „In Abstimmung mit dem Bürgermeister von Czernowitz werden wir dann dieses Geld verwenden, um noch jene Sachgüter zu kaufen, die noch nicht in ausreichender Form gespendet wurden. Diese Güter werden dann mit den LKWs nach Czernowitz geliefert“.

Das Spendenkonto der Landeshauptstadt zur Unterstützung der Partnerstadt Czernowitz lautet wie folgt:

Spendenkonto „Klagenfurt für Czernowitz“

IBAN: AT52 2070 6000 0001 0900
Kärntner Sparkasse

Bei Online-Überweisungen bitte als Verwendungszweck „Klagenfurt für Czernowitz“ angeben. Für Bareinzahlungen liegen weiters vorgedruckte Erlagscheine im Bürgerservice, in der Stadtkasse und in den Portierlogen des Magistrats auf.

Sachspenden für Czernowitz können noch bis Freitag, jeweils von 8 bis 17 Uhr am Messegelände abgegeben werden. Es wird ersucht, die Sachspenden verpackt bzw. in Kartons oder Kisten abzugeben. Im Idealfall sollen Kartons bereits mit dem Inhalt beschriftet werden, um diese rasch zuordnen zu können.

Benötigt werden hauptsächlich Schlafsäcke, Feldbetten, haltbare Lebensmittel, Hygieneartikel, Großraumzelte, Matten, Wassertanks, Erste-Hilfe-Ausstattungen, Beleuchtungen und Dieselgeneratoren.

Wann der erste LKW nach Czernowitz aufbrechen wird, ist derzeit in Klärung. „Für uns hat es oberste Priorität, dass die Spenden rasch, jedoch auf sicherem Wege vor Ort ankommen“, erklärt Bürgermeister Christian Scheider. Die Stadt befindet sich dazu auch im ständigen Austausch mit Land und Bund sowie mit involvierten Hilfsorganisationen wie der Caritas und das Rotes Kreuz.

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