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Klagenfurt: Recycling-Kooperation mit Porozell-Hersteller

Bild: pixabay
Mit der Recycling-Kooperation werden wertvolle Ressourcen wiederverwertet. Styropor-Abfälle können kostenlos bei den Altstoffsammelstellen Nord und Süd abgegeben werden. Dann startet der Wiederverwertungsprozess.

Der vermehrte Online-Handel führt zu einem Anstieg von Verpackungsabfällen, wie beispielsweise Styropor. Seit Juli 2021 besteht eine Kooperation zwischen der Abteilung Entsorgung der Landeshauptstadt und der „Hirsch Servo Gruppe“ mit Hauptsitz in Glanegg.

Das Ziel dieser Zusammenarbeit: Styropor oder (umgangssprachlich) Porozell  – zentral zu sammeln, neu aufzubereiten und damit die verwendeten Ressourcen im Produktionskreislauf zu halten. Einerseits werden durch das Recycling von Styropor Kosten und Energie eingespart. Andererseits kann das zurückgebrachte Porozell nahezu vollständig wiederverwendet werden. Denn das Styropor darf nicht im Restmüll oder im Gelben Sack landen!

In den beiden Altstoffsammelstellen der Stadt (Altstoffsammelstelle SÜD, Stadlweg 48 und Altstoffsammelstelle NORD, Kautscheleweg 14,) können Styropor-Abfälle kostenlos abgegeben werden. Das Verpackungsstyropor wird lose übernommen. Große Teile sollten gebrochen werden, um Sammelvolumen zu sparen. Das Porozell darf nicht verschmutzt oder beklebt sein. Nur so kann ein sortenreines Recycling durchgeführt werden.

Insgesamt rund 3.000 kg oder 200 m³ des beliebten Verpackungs- und Baustoffmaterials wurden seit Beginn der Zusammenarbeit schon gesammelt.

In Glanegg produziert die „Hirsch Servo Gruppe“ schon seit drei Jahrzehnten unter der Marke „Thermozell“ Boden-Ausgleichsschüttungen mit hundert Prozent Recycling-Styropor. Neuerdings transportiert der europäische Marktführer in der Verarbeitung von Styropor das in eigenen „HIRSCH:REuse-Säcken“ gesammelte Verpackungs- und Baustyropor auch selbst von den Altstoffsammelstellen in Klagenfurt nach Glanegg. Dort wird es recycelt und zu Ausgleichsschüttungen, Verpackungs- und Dämmprodukten wiederverwertet.

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