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Kärntner Klima und Energiemodellregionen starten Online Informationsreihe

Bild: Pixabay
Erste energieeffiziente Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger zum Thema Photovoltaik und Austausch mit Fachleuten.

Die Kärntner Klima- und Energiemodellregionen (KEM) luden diese Woche, Montag, zu einer ersten Online-Informationsveranstaltung rund um die Themen erneuerbare Energien und Energieeffizienzsteigerung ein. Das Thema Photovoltaik bildete dabei den Schwerpunkt. Etwa 300 Kärntnerinnen und Kärntner waren mit dabei, um sich über technische Voraussetzungen und Fördermöglichkeiten zu informieren.

„Kärnten ist ein Sonnenland. Dieses sehr große Potenzial der klimaneutralen Stromgewinnung muss genutzt werden, wenn wir die Klimaziele erreichen und unsere Vorreiterrolle im Bereich der erneuerbaren Energien dynamisch weiter ausbauen wollen. Wer jetzt in Photovoltaik investiert und die Fördermöglichkeiten nutzt, spart mittelfristig bares Geld und leistet gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Kärnten setzt beim auf PV-Ausbau auf Dächer und Infrastrukturflächen. Die Verbauung von wertvollen Freiflächen soll im Sinne der Nachhaltigkeit vermieden werden, auch um unser schönes Landschaftsbild zu erhalten“, so Umweltreferentin Sara Schaar (SPÖ).

Das Konzept der Klima- und Energiemodellregionen (KEM) wird in Kärnten schon seit 2009 umgesetzt. 17 Regionen mit 99 Gemeinden und mehr als 320.000 Einwohnerinnen und Einwohnern nehmen an diesem Programm teil. Der Einsatz erneuerbarer Energieträger und das Vorantreiben eines nachhaltigen Wirtschaftens in den einzelnen Regionen steht dabei im Fokus. Eine KEM-Managerin oder ein KEM-Manager des Landes Kärnten ist dabei jeweils koordinierend für die Region tätig.

„Die Klima- und Energiemodellregionen (KEM) sind wichtige Partner in punkto Energieeffizienz, Klimaschutz und Bewusstseinsbildung in unserem Bundesland. Gemeinsam mit den Programmen E5 (Energieeffiziente Gemeinden), KLAR (Klimawandelanpassungsregionen) und der Arbeit des Klimabündnisses werden dadurch mittlerweile 95 Prozent der Kärntner Bevölkerung erreicht“, so Schaar abschließend.

Interessierte bekommen weitere Informationen zu den Online-Informationsveranstaltungen sowie zum KEM-Programm bei Martin Granitzer, Amt der Kärntner Landesregierung Abt. 8, Flatschacher Straße 70, 9020 Klagenfurt (martin.granitzer@ktn.gv.at).

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