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Kärntner Betrieb „Better Air“ produziert reine Luft

Bild: pixabay
Der Spittaler Betrieb ist ein Unternehmen mit Verantwortung und bereits mit dem "Trigos" Preis ausgezeichnet. Ein Filtersystem zur Luftreinigung wurde erfolgreich mit den Grazer Busbetrieben getestet.

Das Spittaler Unternehmen unter dem Geschäftsführer Anton Kluge entwickelt seit 2010 Filtersysteme, die Partikel aus der Luft herausfiltern können. Sogar so kleine, wie lungengängige Feinstaubpartikel. Dieses Outdoor-Filtersystem, die sogenannte „Greenbox“ ist in der Lage den schädlichen Feinstaub aus der Umgebungsluft im Straßenverkehr zu filtern, ohne dass die Partikel in das Autoinnere gelangen und somit eingeatmet werden.

Seit einem Jahr beschäftigt sich der Betrieb nun auch mit der Entwicklung von Indoor-Filtersystemen und produziert Geräte, die eine Qualität in der Filterleistung und Staubfreiheit der Luft wie in einem OP-Saal erreichen. Die Filter sammeln Viren und Bakterien, Keime, Feinstaub und Pollen. Besonders in der kalten Jahreszeit, wo wir in Innenräumen sind und jetzt im Lockdown, ist die Reinigung der Atemluft wichtig. Die Filtersysteme tragen also zur Keinfreiheit der Innenraumluft bei und verringern damit die Virenbelastung.

Die Geräte der Spittaler Firma können an der Decke montiert oder als Standgeräte verwendet werden. Großteils werden sie in Kärnten produziert, einige Teile werden zugekauft. „Better Air“ arbeitet mit der Technischen Universität Graz zusammen und läßt seine Entwicklungen wissenschaftlich begleiten. Die Firma expandiert seit Jahren und sogar in China stehen bereits Filteranlagen des Spittaler Unternehmens.

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