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Kärnten kämpft für weiteren IC-Halt der Koralmbahn in Kühnsdorf

Bild: Landespressedienst
Resolution an das Verkehrsministerium und die ÖBB wurde verabschiedet, um den zusätzlichen Bahnhof einzufordern.

Mit Fahrplanwechsel wird im Dezember 2025 die neue Koralmstrecke in Betrieb gehen. Mit diesem milliardenschweren Jahrhundertprojekt erhält Kärnten die schnelle Zuganbindung Graz und Wien.
Nach dem derzeitigen Stand der Fahrplangestaltung sind für die Züge des hochrangigen Fernverkehrs lediglich Systemhalte am Bahnhof Lavanttal (Bezirk Wolfsberg) und am Hauptbahnhof Klagenfurt am Wörthersee vorgesehen. „Im Gegensatz dazu ist für den Bezirk Völkermarkt kein Halt vorgesehen“, sagt Schuschnig. „Und das trotz aller Gespräche, die geführt wurden, trotz der Gutachten, die wir vorgelegt haben und obwohl man dort eine neue Bahnhaltestelle gebaut hat, die explizit auf Züge ausgerichtet wurde, die an der Koralmbahn verkehren. Das ist absolut unverständlich“, so Landesrat Martin Gruber.

Bereits mehrfach wurde in den vergangenen Jahren seitens des Landes Kärnten und der Region auf die Notwendigkeit eines zusätzlichen Halts in Völkermarkt hingewiesen. Dass ein solcher möglich sei, wurde bereits gutachterlich untermauert: Denn ein zusätzlicher Systemhalt würde einen Zeitverlust von 3,5 Minuten bedeuten. „In einem Gutachten der TU Wien haben wir jedoch Möglichkeiten aufgezeigt, rund 8 Minuten auf der Strecke wieder gut zu machen“, erläutert Schuschnig. Er werde daher auch das Gespräch mit Ministerin Gewessler suchen und alle Möglichkeiten ausschöpfen, damit die Region den IC-Halt doch noch bekommt. Die bisher geplanten Haltepunkte in Kärnten sollen bestehen bleiben. „Aber wir wollen, dass auch die Region Völkermarkt die Chance erhält, von der Koralmbahn zu profitieren“, so die beiden Landesräte abschließend.

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