KÄRNTEN ECHO

Initiative „Freie Seezugänge“ wird fortgeführt

Bild: Freie Seezugänge am Wörthersee, Teixlbucht. Im Bild: LR Martin Gruber und LH Peter Kaiser, Urheber: Oskar Höher
An zehn weiteren Standorten sind freie Seezugänge in Planung. 23 Standorte wurden bisher eröffnet.

Um Kärntens Bevölkerung sowie den Gästen öffentliche Zugänge zu Kärntner Seen zu ermöglichen wurde die Initiative „Freie Seezugänge“ ins Leben gerufen. Bereits 23 solcher Zugänge wurden geschaffen und auch heuer sollen wieder welche entstehen. Primär geht es dabei darum den Menschen eine schnelle Abkühlung zu ermöglichen. Gestern informierten Landesrat Martin Gruber (ÖVP) und Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) über die geplante Fortführung der Aktion.

“Wir wollen den freien Blick und den freien Zugang zu unseren Seen auch für nächste Generationen erhalten. Deshalb wird intensiv an weiteren Standorten gearbeitet”, berichteten Kaiser und Gruber. Zehn zusätzliche Standorte in ganz Kärnten sind in Planung und sollen nun im Detail geprüft werden. Die Abteilung 9 führt mit den jeweiligen Gemeinden diesbezügliche Vorverhandlungen, da für jeden Seezugang eine Vereinbarung über die laufende Wartung abgeschlossen werden muss.

„Die Schaffung und der Schutz freier Seezugänge, an denen jedermann und jedefrau für einen kurzen Sprung das herrlich kühle Nass unserer kristallklaren Kärntner Seen genießen kann, war und ist mir ein Herzensanliegen. Umso mehr freut es mich, dass wir diese im Jahr 2016 erfolgreich gestartete Initiative auch heuer weiter fortführen und wieder einige neue freie Seezugänge für die Öffentlichkeit gestalten werden können. Damit leisten wir auch einen Beitrag, um Kärntens als lebens- und liebenswerte Region für unsere Kinder und nachfolgende Generationen frei zugänglich zu erhalten“, so der Landeshauptmann.

Die baulichen Vorbereitungen, die notwendige Beschilderung und die Ausstattung mit Rettungsringen für die Seezugänge werden im Rahmen der Initiative von der Straßenbauabteilung übernommen. Die Aufgabe der Gemeinden sei die regelmäßige Wartung, etwa durch Rasenmähen oder die Müllentsorgung vor Ort, wofür die Gemeinden vom Land auch einen Kostenersatz erhalten.

Unter den neuen freien Seezugängen, die jetzt geprüft werden, finden sich Standorte am Wörthersee, am Klopeiner See, am Pressegger See sowie am Ossiacher See. Zusätzlich sollen bei der Linsendorfer Schleife, beim Falkertsee, beim Turracher See, bei den Moosburger Teichen sowie beim Freibacher Stausee gesicherte, öffentliche Zugänge entstehen.