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Hotels in Österreich bleiben zu Ostern wohl zu

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Vorschlag der Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) Michaela Reitterer: In Hotels sollen nicht nur Test- sondern auch Impfstraßen für jeweilige Bezirke installiert werden.

Zudem betont die Branchenvertreterin, dass die Hotellerie sofort aufsperren könnte. Sie befürchte aber, dass es selbst zu Ostern keine geöffneten Hotels in Österreich geben werde. Nach einer Mitgliederbefragung der Hoteliervereinigung war jedes zweite Hotel bereit, eine Teststraße einzurichten, um die Infektionszahlen im eigenen Bezirk niedrig zu halten. Zusätzlich plädiert sie für eine schnelle Durchimpfungsrate, um den Menschen einen Ortswechsel im Sommerurlaub zu gewährleisten.

Auch könnten Hotels andere Möglichkeiten finden, um Dienstleistungen für die Region oder das Grätzl anzubieten, etwa Pakete oder Putzerei-Textilien anzunehmen. Für solche, die Homeoffice an anderen Orten durchführen wollen, könnten Hotels künftig ebenfalls dazu dienen. Manche Firmen ziehen auch in Hotels und lassen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Zimmern wohnen und arbeiten. Vor allem in der Stadthotellerie wird es das bloße Konzept „Essen und Schlafen“ nach der Pandemie in vielen Hotels nicht mehr geben, meint die Branchenvertreterin.

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