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Heute ist Weltgesundheitstag

Bild: Pixabay
Gesundheitliche Chancengleichheit rückt im Blickpunkt des morgigen Weltgesundheitstages. Durch die Corona-Krise wurden einige Schwächen bekannt, insbesondere psychische Auswirkungen treffen die vorbelastete und geschwächte Gesellschaftsgruppe.

Der Weltgesundheitstag am 7. April erinnert an den Gründungstag der WHO im Jahr 1948. Seit diesem Jahr legt die Weltgesundheitsorganisation jährlich ein neues Gesundheitsthema von globaler Relevanz für den Weltgesundheitstag fest. Mit dem Motto „Building a fairer, healthier world“ thematisiert die WHO heuer die gesundheitliche Chancengleichheit.

„Aktuell zeigt die Corona-Pandemie aber, dass die Auswirkungen diejenigen schwerer treffen, die bereits im Vorfeld geschwächt und gefährdet waren. Es geht dabei vor allem um psychische Auswirkungen. Je länger der Ausnahmezustand andauert, desto augenscheinlicher werden die mentalen und seelischen Belastungen in der Bevölkerung“, sagt Gesundheitsreferentin Beate Prettner (SPÖ).

Als Beispiel nennt sie Ängste aufgrund wirtschaftlicher und finanzieller Einbrüche, Depressionen aufgrund eines Arbeitsplatzverlustes und Suchtverhalten aufgrund sozialer Isolation.

„Die Coronakrise macht deutlich, dass das psychosoziale Angebot in Österreich Nachbesserungsbedarf hat. Es geht konkret um fünf Forderungen, die ganz massiv dazu beitragen würden, dem Motto des heurigen Weltgesundheitstages nachzukommen: nämlich das Gesundheitssystem fairer und chancengerechter zu machen“, so Prettner abschließend.

Die 5-Punkte-Forderung beinhaltet den Ausbau der „Kassen“-Therapieplätzen, bessere finanzielle Abgeltung von kassenfinanzierten Therapieplätzen sowie einheitliche Tarifgestaltung, Forcierung der Enttabuisierung von Psychotherapie und psychiatrischer Diagnostik, Miteinbeziehung von psychosozialen Aspekten in Corona-Maßnahmenentscheidungen und die Einrichtung von jeweils einer psychotherapeutischen Anlauf-/Koordinationsstelle in allen Bundesländern bei der ÖGK.

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