KÄRNTEN ECHO

Geflügelpest, auch als Vogelgrippe bekannt, nähert sich Österreich

Bild: pixabay
Ab Montag, 7. Dezember gelten in Kärnten Sonderregeln in 38 Gemeinden.

Die Vogelgrippe grassiert in vielen Teilen Europas. Träger des Virus sind Wildvögel. Nachgewiesen wird das Virus im Labor, wenn Wildvögel entweder erlegt oder tot aufgefunden werden. Das deutsche Landwirtschaftsministerium vermeldete bereits im November einen bundesweiten Anstieg des Geflügelpestnachweises bei Wildvögel. Im Süden Deutschlands, Landkreis Passau, wurden bereits Fälle der hochinfektiösen Viruserkrankung registriert. Die dortige Behörde hat eine Stallungspflicht für das Geflügel verordnet.

Auch in Kärnten werden die Meldungen mit Besorgnis verfolgt. Landesrat Martin Gruber hat deshalb ab Montag Sonderregelungen veröffentlicht, um die Kärntner Geflügelzüchter zu schützen. Die Infektion erfolgt über den Kontakt mit Wildvögeln und über den von Wildvögeln ausgeschiedenen Kot. Deshalb dürfen die Zuchtbetriebe kein Geflügel mehr in den Auslauf bringen oder nur dort, wo es Überdachungen gibt.

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