KÄRNTEN ECHO

Die Versorgung mit hochqualitativem Trinkwasser ist in Villach für die Zukunft gesichert. Heuer wird der Hochbehälter Oswaldiberg neu gebaut.

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Die Vereinten Nationen rufen alljährlich den 22 März als „Weltwassertag“ aus und wollen damit dem Wasser seine Bedeutung und Aufmerksamkeit geben.

Noch immer leben weltweit 2,2 Milliarden Menschen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser. In Österreich und in Villach scheint die Versorgung eine Selbstverständlichkeit zu sein.
Damit die Versorgung mit hochqualitativem Trinkwasser für die Villacherinnen und Villacher für die Zukunft gesichert ist, werden allein in der heurigen Bausaison mehr als drei Millionen Euro zur Erneuerung von Leitungen sowie in die Sanierung von Hochbehältern und Pumpwerken investiert. Rohrnetzerweiterungen und Rehabilitation in den verschiedensten Villacher Straßen werden ebenfalls 2021 durch geführt. Außerdem werden Anlagenteile bei Hochbehältern und Pumpwerken erneuert sowie der Hochbehälter am Oswaldiberg neu gebaut.

Auch für Not- und Ersatzwasserversorgung in Krisensituationen ist Villach mit dem Team des Wasserwerks bestens gerüstet. Allein im Hochbehälter Kumitzberg steht ein Speichervolumen von gut zehn Millionen Liter Trinkwasser ständig zur Verfügung. Beim Ausfall leistungsgebundener Systeme stehen dem Wasserwerk neben Trinkwasserpaketen auch mobile Trinkwasserbehälter für eine zeitlich befristete Ersatzwasserversorgung zur Verfügung. Außerdem wurde im Vorjahr das Villacher WASSERmobil entwickelt – eine mobile Installation auf einem Anhänger, welches bei einem Ausfall der zentralen Trinkwasserversorgung rasch eigesetzt werden kann.