KÄRNTEN ECHO

Der Lärm unserer Gesellschaft lässt Vogelarten anders zwitschern

Bild: pixabay
Eine Studie aus San Francisco weist nach, dass der Lockdown positive Auswirkungen auf den Vogelgesang hatte.

Wie ORF Science https://science.orf.at/stories/3201912/ in seinem gestrigen Artikel mitteilte, informiert eine gerade veröffentlichte Studie der University of Tennessee im Fachmagazin „Science“ über die positiven Auswirkungen des Lockdowns auf die Vogelwelt. Die Studienleiterin schrieb, dass es in San Francisco so leise war, wie in den 1950-er Jahren. Und plötzlich hörte man wieder vielstimmigen Vogelgesang.

Durch vergleichende Tonaufnahmen von Vögeln aus den vergangenen Jahren konnten die Forscher und Forscherinnen  nachweisen, dass der Lärm der Zivilisation eine Anpassung des Vogelgesangs erfordert hat. Der Gesang der Vögel ist wichtiger Kommunikationsausdruck der Fortpflanzung. Aber plötzlich war der Lärm weg und die Vogel mussten sich nicht mehr gegen Auto-, Flugzeug- und anderen Lärm durchsetzen.