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Klagenfurt: Armbänder für Nachtgastronomie fixiert

Bild: pixabay
Um die Situation für die Nachtgastronomie zu erleichtern, wird die Stadt Klagenfurt in dieser Woche erstmals Armbänder an Lokalgäste ausgeben. Das wurde bei einem Runden Tisch im Rathaus endgültig fixiert.

„Trotz Pandemie darf das Leben nicht stehen bleiben, wir setzen in der Stadt weiterhin auf Veranstaltungen und Märkte. Es muss natürlich auch Kontrollen und Vorsichtsmaßnahmen geben, diesen Auftrag haben wir zu erfüllen. Trotzdem wollen wir die Gastronomie in diesen Zeiten unterstützen“, betonte Bürgermeister Christian Scheider vor den anwesenden Vertretern im Gemeinderatssaal.

Dabei einigte man sich auf die Maßnahmen, die bereits am Mittwoch erstmals publik gemacht wurden. Personen mit einem 2G- oder 3G-Nachweis werden am kommenden Freitag und Samstag von 20 bis 24 Uhr erstmals Armbänder beim Testcontainer am Alten Platz erhalten. Die Armbänder werden jeweils mit dem tagesaktuellen Datum versehen sein.

Die Armbänder werden täglich in zwei unterschiedlichen Farben gestaltet sein – eine Farbe steht für 2G, eine für 3G. Mit diesen Armbändern soll sowohl den Gastwirten als auch den Gästen die Kontrolle bei den Eingängen bzw. in den Lokalen erleichtert werden.

Ab der kommenden Woche können die Armbänder auch schon am Donnerstag zwischen 20 und 24 Uhr beim Testcontainer abgeholt werden (und natürlich auch wieder am Freitag und Samstag).

Seitens der Behörde wurde betont, dass die Kontrollen in den Lokalen auch dazu beitragen sollen, weitere Cluster – und somit auch eine neuerliche Einschränkung der Wirtschaft und Gastronomie – zu verhindern. Bürgermeister Scheider: „Wir werden uns in den nächsten Tagen ansehen, wie gut das Angebot mit den Armbändern angenommen wird. Wir werden es dann evaluieren und gegebenenfalls noch das eine oder andere optimieren. Wir starten jetzt einmal und hoffen, dass es allen Seiten Vorteile bringen wird.“

Die Vertreter der Wirtschaftskammer begrüßen das Angebot der Stadt. „Es ist verständlich, wenn in der aktuellen Situation da und dort emotional diskutiert wird. Wir müssen aber auch sehen, dass es auch sehr stark von den Wirten und den Gästen abhängt, wie gut wir alle durch die Pandemie kommen. Wir müssen alles tun, um zu verhindern, dass es irgendwann wieder zu einer Vorverlegung der Sperrstunde komme. Und schon gar nicht darf der Preis sein, dass man am Ende den Betrieb wieder zudrehen muss“, so Branchensprecher Stefan Sternad. Der Appell gehe daher sowohl an Gastwirte als auch Gäste, an einem Strang zu ziehen

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