KÄRNTEN ECHO

Aktivisten verhinderten vor 40 Jahren den Ausbau auf den Nockbergen

Bild: Pixabay Nockalmstraße
Seit 2012 ist der Biosphärenpark Nockberge offiziell von der UNESCO anerkannt. Vor 40 Jahren stoppten Aktivisten durch eine Volksbefragung die Bebauung auf den Nockbergen.

Vor 40 Jahren bildete sich eine Bürgerinitiative um Viktor Lang und den Alpenvereinsfunktionär Herwig Gräbner um den Ausbau auf den Nockbergen aufzuhalten. Die damaligen Investoren hatten Pläne wie zum Beispiel ein Selbst­be­die­nungs­re­stau­rant am Wind­eben­see, ein Stau­see in der Grund­alm, sechs Ho­tel­dör­fer mit Tau­sen­den Bet­ten an der Nock­alm­stra­ße und dazu über 40 Seil­bah­nen und Lifte.

Die Bürgerinitiative erreichte, nach einigen Stolpersteinen, im Dezember 1980 eine Volksbefragung. 94 Prozent der Teilnehmer sprachen sich gegen einen Ausbau auf den Nockbergen aus. Ein großer Erfolg für die direkte Demokratie.

Schon 1987 wurde aus den Nockbergen ein Natur- und Landschaftsschutzgebiet, leider wurde es so offiziell nicht anerkannt. 2004 begann die Entwicklung zum Biosphärenpark Nockberge der 2012 offiziell von der UNESCO anerkannt wurde. Die größte Herausforderung jetzt sind die zahlreichen Besücherströme zu lenken.

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