KÄRNTEN ECHO

Zehn Kragsteine der alten Stadtmauer wieder in Klagenfurt

Initiiert durch den Verschönerungsverein und finanzieller Hilfe der Klagenfurter Stadtrichtern lagern sie in einem Depot

Im Bauwesen ist ein Kragstein ein tragender Vorsprung, auf dem Gesimse, Gewölberippen, Bögen, Balkone aufgesetzt werden. Der Kragstein kann entweder ein Gestaltungselement, ein Trageelement oder eine Michung aus beiden sein. Zehn solchre Gestaltungselemente aus der alten Klagenfurter Stadtmauer lagerten seit dem Zweiten Weltkrieg auf einem Grundstück in Krumpendorf. Jetzt wurden sie, mit Hilfe des Verschönerungsvereins und der finanziellen Hilfe der Klagenfurter Stadtrichter in die Landeshauptstadt zurückgeholt.

Die Mauerelemente stammen aus dem 16. Jahrhunder, sind etwa mannshoch und in der Mitte ist eine runde Auswölbung. Das Material dafür stammt aus einem Steinbruch am Kreuzbergl. Die Kragsteine stammen aus der Befestigungsmauer, die ab 1534, nach den Plänen des Baumeisters Domenico dell’Allio, errichtet wurde.