KÄRNTEN ECHO

Weibliche Erinnerungskultur rückt ins Zentrum

Bild: © Stadt Villach/Astrid Kompan
Die „Drautöchter“ sind ins Rathaus gezogen. Nach der pandemiebedingten Pause kann nun die spannende Schau über Frauen und die weibliche Historie der Stadt am 18. Juni feierlich eröffnet werden.

Die Schautafeln hängen bereits seit einigen Wochen im ersten und zweiten Stock des Rathauses in Villach, jetzt haben sie ihren großen Auftritt. „Nach der langen Wartezeit können wir endlich diese spannende Ausstellung der Öffentlichkeit präsentieren und zeigen, wie wichtig die weibliche Erinnerungskultur auch für Villach ist“, freut sich Bürgermeister Günther Albel (SPÖ).

Zu sehen sind Villacherinnen, die die Historie der Stadt wesentlich geprägt und mitgestaltet haben. Als Grundlage diente das Buch „Drautöchter“ der Autorin und Historikerin Alexandra Schmidt. Sie ist gemeinsam mit den Historikerinnen Lisa Rettl und Andrea Lauritsch für die Schau verantwortlich. Auf 25 großen Tafeln werden weibliche Persönlichkeiten hervor gehoben.

„Zu jedem Zeitpunkt der Geschichte begegnen wir starken und kreativen Villacherinnen.Mit der Entscheidung, diese historische Dauerausstellung aus Sicht der Frau mitten ins Herz der Stadt zu bringen, setzt Villach einen wichtigen Schritt in Sachen Bewusstseinsbildung “, sagt Frauenreferentin und Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser (SPÖ).

„Die Protagonistinnen der Galerie haben gesellschaftliche und politische Handlungsspielräume in ihren Lebensbereichen geschickt genutzt, um Ungleichheiten auszugleichen“, erklärt Marie-Theres Grillitsch, Leiterin des Frauenbüros.

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