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Vogelsterben in Windparks soll durch intelligente Technologie stark reduziert werden.

Bild: pixabay
Studie an einem Windparkstandort in Wyoming zeigt, dass KI-Technologie zum Vogelschutz beträgt.

Das Unternehmen IdentiFlight vermarktet, liefert und betreibt Bildverarbeitungs- und KI-Technologie zur Erkennung von Vogelarten. In einem in Betrieb befindlichen Windpark trägt die Technologie zum Vogelschutz bei, indem es hilft, Adler vor Kollisionen mit rotierenden Windradflügeln zu schützen. Das System ermöglicht eine informierte Drosselung bestimmter Turbinen, um Energieverluste zu reduzieren.

Bei der Entwicklung von Windprojekten hilft die Firma bei der Genehmigung von Standorten, indem es die Vogelaktivität an potenziellen Standorten genau quantifiziert. Das IdentiFlight-System hat den Praxistest und die Validierung abgeschlossen und wird nun bei Projekten in den USA und weltweit eingesetzt. Das System erweitert seine Spezifikation selbständig auf immer mehr Vogelarten, die unter Schutz stehen und kann die Tiere bis zu einem Kilometer Entfernung erkennen.

Durch die Studie wird jedoch gleichzeitig bestätigt, dass Windparks derzeit zum Vogelsterben beitragen.

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