KÄRNTEN ECHO

Neue Güterverkehrsstraße der Bahn regt auf

Bild: Pixabay
In mehreren Kärntner Gemeinden regt sich Widerstand gegen eine neu geplante Güterverkehrstraße der Bahn. Die Gemeinden fordern mehr Absprache und Einbindung in das neu geplante Projekt.

Anfang September wurde von Landesrat Sebastian Schuschnig eine Studie für eine neue Güterverkehrsstraße vorgebracht. Bei der Strecke von Klagenfurt nach Villach soll eine Straße von Grafenstein über Maria Saal und Moosburg nach Wernberg und schließlich Villach gebaut werden. Die Gemeinden fordern in einem nächsten Schritt mehr Aufklärung und Einbindung bei der Planung, denn so einfach werde man das nicht akzeptieren.

Im Zollfeld zum Beispiel müsste man laut Bürgermeister Anton Schmidt die gesamte Strasse auf Stelzen bauen, weil es archäologisch und bezüglich des Trinkwassers eine heikle Region ist. Um zu wissen was genau auf die Gemeinden zukommt, braucht man mehr Informationen. Wie der genaue Verlauf der Strecke sein soll  ist noch nicht bekannt.

Die Lärmbelästigung auf der aktuellen Strecke betrifft im Moment ca. 200 000 Menschen und soll durch die neue Strecke entlastet werden, weil es da nur um rund 10 000 Menschen geht. Die Kosten des Projektes werden auf 2,6 Milliarden Euro geschätzt.

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