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Klagenfurt: Unterstützung für das Klagenfurter Kriseninterventionsteam

Bürgermeister Christian Scheider mit Markus Stromberger, Leiter des Klagenfurter Teams (rechts), Dr. Christian Wankmüller, stv. Leiter der Bezirksstelle Klagenfurt des Roten Kreuzes (links) | Bild: StadtKommunikation / Glinik
Bürgermeister Christian Scheider lud das Team des Klagenfurter Kriseninterventionsteams kürzlich ins Rathaus ein. Es war ihm ein Anliegen dieses wichtige Ehrenamt vor den Vorhang zu holen, als kleines Dankeschön und Unterstützung erhielt die Bezirksstelle Rucksäcke für alle Betreuerinnen und Betreuer.

Wenn unfassbare Tragödien und Schicksale geschehen, sind sie zur Stelle: Das Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes. Die Betreuerinnen und Betreuer der Bezirksstelle Klagenfurt und Umgebung sind seit der Pandemie noch mehr im Einsatz als zuvor. Um dieses wichtige und unverzichtbare Ehrenamt vor den Vorhang zu holen, lud Bürgermeister Christian Scheider Leiter Markus Stromberger und sein Team ins Rathaus ein. „Es ist längst an der Zeit offiziell Danke zu sagen! Danke für diese wichtige Arbeit, danke für die Unterstützung für viele Klagenfurterinnen und Klagenfurter“, so Scheider in seinen Grußworten. „Viele von uns könnten diese Tätigkeit nicht machen, wir wissen diese Arbeit sehr zu schätzen“, ergänzt der Bürgermeister. Im Zuge des Besuches erhielten die Betreuerinnen und Betreuer neue Rucksäcke für ihre Einsätze. „Wir sind in Klagenfurt 39 ehrenamtliche Mitarbeiter, die Tag und Nacht im Einsatz sind. Bisher mit recht unhandlichen Umhängetaschen, die Rucksäcke sind eine große Erleichterung für uns“, bedankte sich Markus Stromberger, Leiter des Kriseninterventionsteams in Klagenfurt. Bürgermeister Christian Scheider versicherte außerdem, dass die Stadt Klagenfurt das Kriseninterventionsteam und deren wertvolle ehrenamtlichen Tätigkeiten weiterhin unterstützen und fördern wird.

Im Jahr 2021 war das Team im Schnitt alle zweieinhalb Tage im Einsatz und hat im Raum Klagenfurt 137 Einsätze bzw. Betreuungen übernommen, in denen insgesamt über 300 Personen beraten wurden. Die Einsatzarten reichen von Verkehrsunfällen über Kindernotfälle, Suizid, Gewaltdelikte bis hin zu Verabschiedungen / Begräbnissen oder Betreuung von Augenzeugen nach traumatischen Erlebnissen.

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