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Klagenfurt: „Klanabus“: Erste Anrufsammeltaxis für die Stadt

Stadträtin Sandra Wassermann, KMG-Chefs Wolfgang Hafner und Erwin Smole | Bild: STW Klagenfurt/Helge Bauer
Im öffentlichen Busnetz startet Klagenfurt ein spannendes Pilotprojekt! In den Abendstunden werden erstmals kleine Busse (Anrufsammeltaxis) auf die Reise geschickt. Das Angebot wird damit noch kundenfreundlicher.

Um den öffentlichen Verkehr weiterzuentwickeln und das Angebot für die Kunden zu verbessern, wird mit dem Pilotprojekt „KLANABus“ der KMG Klagenfurt Mobil eine Ergänzung zum Abendliniennetz ins Leben gerufen. Neben einem Basisangebot im Abendlinienverkehr steht ab 13. September als Angebotsverbesserung der Klagenfurter Nachtbus „KLANABus“ im Einsatz.
Das „Mikro-ÖV System“ bringt in den Abend-/Nachtstunden mehr Flexibilität: Von Sonntag bis Donnerstag von 20 bis 23.30 Uhr. Am Freitag und Samstag sowie vor Feiertagen von 20 bis 0.30 Uhr. Pro Abend sind vier Kleinbusse im Einsatz, am Freitag und Samstag sind es sogar sechs Kleinbusse.

Fahrgäste können telefonisch (0463 521-1234) oder per Online-Buchung (www.klanabus.at) mit Angabe der gewünschten Einstiegs-Haltestelle und Uhrzeit einen Kleinbus (für max. 8 Fahrgäste pro Bus) buchen. Quasi mit einem eigenen Chauffeur fahren die Gäste dann bis zur gewünschten Ausstiegs-Haltestelle, ohne, dass sie an eine bestimmte Linienführung gebunden sind.
Dieses Angebot gilt vorerst für alle bestehenden KMG-Haltestellen im Stadtgebiet der Landeshauptstadt Klagenfurt (Grenzen sind somit im Süden Ebenthal Schlosswirt bzw. im Westen Schrottenburg).

Für alle KMG Zeitkartenbesitzer und Schüler/Lehrlinge mit gültigem „Klagenfurt Netz-Ticket“ oder „JUGEND.mobil-Ticket“ ist dieser Service inkludiert. Einzig die Abbuchung von der STW-Kundenkarte ist während der Pilotphase noch nicht möglich. Tickets können beim Busfahrer oder in der Klagenfurt Mobil App gekauft werden.
„Wir testen somit als Erste eine Individualisierung des öffentlichen Verkehrs und wollen so eine deutliche Verbesserung des Angebotes in den Abendstunden erreichen. Die Pilotphase gilt vorerst bis einschließlich 31. Dezember 2021“, sagt KMG-Geschäftsführer DI Erwin Smole.

„Mit der Klagenfurt Mobil GmbH haben wir zwei große Aufgaben zu bewältigen: Die Attraktivierung und Effizienzsteigerung des Liniennetzes sowie die Dekarbonisierung der Busflotte. Wir sind mit KLANABus einen wichtigen Schritt weiter“, ergänzt KMG-Geschäftsführer und ÖV-Koordinator Dr. Wolfgang Hafner.

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