KÄRNTEN ECHO

Kärntens LH Kaiser: 2G, 3G, Sperrstunde und und und.

Bild: Kärntner Landespressedienst
Es gibt viel Klärungsbedarf zu den unterschiedlichen Maßnahmen, denn dadurch entstehen so viele offene Fragen und Diskussionspunkte. LH Kaiser verlangt, dass nur gemeinsame Kommunikation Sicherheit und Vertrauen schafft. 

In der gestrigen Presseaussendung fordert Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser die unverzügliche Einberufung eines Bund-Länder-Gecko-Gipfels, bei dem auch alle Bundesländer eingebunden sind.
Die aktuelle Diskussion, mit allen möglichen Forderungen, Vorschlägen und Ideen von verschiedenen Vertreterinnen und Vertretern der Politik, aus Wirtschaft, Sport, Kultur würden nur zu noch mehr Verunsicherung beitragen.

„Es gibt so viel Klärungsbedarf, so viele offene Fragen und Diskussionspunkte, etwa was Sperrstunde, 2G, unbrauchbare Regeln im Bereich des Breitensports, Maßnahmen im Bereich der Kulturen, im Bildungsbereich oder auch die notwendige Bestätigung der Sinnhaftigkeit der Impfpflicht betrifft – da bräuchte es zwingend eine enge Abstimmung zwischen Bund-Ländern-Gecko und eine darauf basierende gemeinsame Kommunikation, damit die Bevölkerung in Österreich auch wieder Vertrauen in die Maßnahmen findet“, betont Kaiser.

Mit dem am Mittwoch gewählten Alleingang habe die Bundesregierung eine Vorgangsweise gewählt, die an schlechte alte Zeiten erinnere, in denen die Bundesländer auch immer nur dann eingeladen wurden, wenn es darum ging Verschärfungen zu kommunizieren. „Das muss sofort wieder aufhören. Mehr denn je, sei es gerade jetzt wichtig, gemeinsam miteinander zu kommunizieren, Klarheit zu schaffen und den möglichen Weg aus dieser Pandemie gemeinsam so vorzugeben, dass die Bevölkerung die Richtung kennt und diesen Weg auch mitgehen kann“, so Kaiser abschließend.

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