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Gesundheitsminister Anschober bestätigt: Hoch ansteckende Virusvariante auch in Österreich

Bild: pixabay
Bei 53 Verdachtsfällen wurden in 46 Fällen die britische Variante B117 nachgewiesen. Deshalb wurde der Lockdown verlängert, um die Ausbreitung der Mutation unter Kontrolle zu bringen.

Deshalb plädiert der Gesundheitsminister, dass es umso wichtiger ist, dass sich alle gemeinsam an die neuen Abstandsregeln halten, konsequent FFP2 Maske tragen und die Hygiene – Maßnahmen einhalten. Die neue Variante hat eine höhere Infektiosität und schwerere Verläufe.

Seit April werden in Österreich Sequenzierungen durchgeführt, um derartige Veränderungen festzustellen. Vollsequenzierungen sind eine sehr aufwändige Methode. Nach dem Wissenschaftsbericht zu B.1.1.7 am 21. Dezember hat Österreich die Sequenzierungen massiv verstärkt. Ende Dezember konnten definitiv bei fünf Fällen festgestellt werden, dass 4-mal die britische Variante und einmal die südafrikanische Variante in Österreich vorliegt. Durch diese Methode konnten vergangene Woche bereits fast 150 Verdachtsfälle identifiziert werden.

In Kärnten ist die neue Virusvariante noch nicht angekommen.

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