KÄRNTEN ECHO

Bio-Landwirtschaft in Kärnten ist ein regionales Standbein der Lebensmittelgrundversorgung

gartenfestdervielfalt | Bild: arche noah/rupert pessl
Ein aktueller Bericht von Greenpeace und Arche Noah weist nach, dass Bio-Landwirt*innen in der Corona-Krise unabhängiger und rascher agieren konnten. Sie kamen auch besser durch die Krise.

Eigentliche decken wir nur 58 Prozent unseres Gemüse- und 46 Prozent des Obstbedarfs selbst. Dafür produzieren wir viel zu viel Fleisch: 109 Prozent von dem, was in Österreich konsumiert wird und dreimal so viel wie maximal gesund wäre. Das bindet Unmengen an landwirtschaftlichen Flächen und schadet unserem Klima. Würden wir stattdessen mehr Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte anbauen, könnten wir uns verstärkt selbst versorgen und unser Ernährungssystem krisenfest machen.

So definiert Greenpeace die aktuelle Lebensmittelversorgung. In einer Erhebung, gemeinsam mit dem Verein Arche Noah https://www.arche-noah.at, der sich der Kulturpflanzenvielfalt verschrieben hat, zeigen die beiden Organisationen auf, dass sich Bio-Landwirt*innen definitiv besser in der Corona-Krise behaupten konnten. Sie waren auch flexibler und „erfanden“ neue innovative Absatzmöglichkeiten.

So plädieren beide Vereine an Landwirtschaftsministerin Köstinger und Umweltministerin Gewessler daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen und dafür zu sorgen, dass die Agrar-Fördermilliarden in Zukunft genau diesen Betrieben zugutekommen.