KÄRNTEN ECHO

Bäuerliche Selbstbedienungsläden weiter professionalisieren

LK N…-PrŠäsident Johannes Schmuckenschlager, Bundesministerin Elisabeth Kšöstinger, LK KŠärnten-PrŠäsident Siegfried Huber | Bild: OTS
Landwirtschaftskammern und Netzwerk Kulinarik wollen regionale Versorgung stärken. Selbstbedienungsläden sind eine Form der Direktvermarktung, die von vielen gerne angenommen wird. Das kontaktlose Einkaufen rund um die Uhr und an sieben Tagen in der Woche wird sehr geschätzt.

Erstmalig wurden nun all die Fragen der Bäuerinnen und Bauern rund um dieses komplexe Thema von den Landwirtschaftskammern Kärnten und Niederösterreich sowie der AMA GENUSS REGION bzw. dem Netzwerk Kulinarik aufgegriffen und systematisch bearbeitet.

Durch professionelle und digitalisierte Selbstbedienungsläden können auch Synergieeffekte mit dem Tourismus genutzt werden, um zum Beispiel unseren Gästen kulinarische Highlights der jeweiligen Region näher zu bringen.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen für die bäuerliche Direktvermarktung sind eng, trotzdem lohnt es sich bei der Vermarktung in Selbstbedienungsläden diesen Weg als eine Option im Auge zu behalten, weil das nicht zuletzt für Kunden und Landwirte vielfältige Vorteile bieten kann. Um bei wachsendem Wettbewerbsdruck zu bestehen, ist es wichtig, sich an den Kundenbedürfnissen, allerdings stets im Rahmen der bäuerlichen Direktvermarktung, zu orientieren. Von den erarbeiteten Werkzeugen, die die beiden Landwirtschaftskammern nun präsentieren,  profitieren nicht nur erfahrene Direktvermarkter, die ihre Vertriebskanäle um das Standbein „Selbstbedienungsladen“ erweitern oder professionalisieren möchten, sondern auch Neueinsteiger in diesem Bereich.

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