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Alpen-Adria-Allianz: 60.000 Euro für Erdbebenopfer in Kroatien

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LH Kaiser/LH Doskozil/LH Schützenhöfer: Wollen Betroffenen rasche Hilfe zukommen lassen

Über das Netzwerk der Alpen-Adria-Allianz steuern die drei österreichischen Mitgliedsbundesländer Kärnten, Steiermark und Burgenland je 20.000 Euro bei. Das teilten LH Kaiser, LH Doskozil und LH Schützenhöfer gemeinsam mit.

„Als Nachbarn und Freunde wollen wir den vom verheerenden Erdbeben schwer betroffenen Menschen rasche Hilfe zukommen lassen“, betont Kaiser. Mit der Alpen-Adria-Allianz habe man dafür die optimale Struktur: „Die Allianz wurde gegründet, um Projekte und Initiativen direkt für die und mit den Menschen unserer Regionen umzusetzen – und genau das tun wir auch mit diesem Hilfsprojekt.“ Kaiser drückt den Familien und Angehörigen der bei der Erdbebenkatastrophe Verstorbenen seine Anteilnahme aus. „Die Katastrophe in Kroatien hat im Burgenland große Betroffenheit ausgelöst. Wir Burgenländer – mit unserem besonderen kulturellen Naheverhältnis – sind in Gedanken bei den Opfern und ihren Angehörigen“, erklärt Doskozil: „Das Burgenland zeigt sich in dieser schweren Zeit solidarisch mit Kroatien – auch durch die finanzielle Beteiligung an diesem Hilfsprojekt.“ „Wer schnell hilft, hilft doppelt. Wir wollen rasch helfen und das ist, dank unserer Allianz auch gelungen“, so Schützenhöfer.

Die Alpen-Adria-Allianz wurde 2013 in Klagenfurt gegründet und löste die Arbeitsgemeinschaft Alpen-Adria ab. Die konkrete projektorientierte Zusammenarbeit umfasst Themenbereiche von Energie, Umwelt, Europa und Gesundheit über Katastrophenschutz bis hin zu Tourismus und Wirtschaft.

Neben Kärnten, der Steiermark und dem Burgenland sind Slowenien, das ungarische Komitat Vas sowie verschiedene kroatische Gespanschaften Mitglieder.

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