KÄRNTEN ECHO

700.000 Euro Förderung für stark belastete Oberkärntner Gemeinden

Bild: Pixabay
Finanzielle Unterstützung für überdurchschnittliche Kosten bei Schneeräumung wie auch für Beschäftigungsprogramm im Rahmen der Katastrophenhilfe für Oberkärnten für 2020 wurde bewilligt.

Ende 2020 bekamen einige Gemeinden in Teilen Oberkärntens Neuschneemassen von mehr als einen Meter Höhe. Nachdem bereits die Mindereinnahmen, ausgelöst durch das Corona-Virus, große Löcher in die Gemeindekassen gerissen haben, waren die Kosten für die Schneeräumung diesmal doppelt so schwer.

„Es ist mir ein Herzensanliegen, den stark in Mitleidenschaft gezogenen Gemeinden zu helfen. Deswegen erhalten 39 Oberkärntner Kommunen, die 2020 erhöhte Kosten durch die Schneeräumung zu stemmen hatten, vom Gemeindereferat ein Drittel der Aufwendungen, also in Summe 635.378,58 Euro, als Förderung aus dem Gemeindereferat“, sagt Gemeindereferent Landesrat Daniel Fellner (SPÖ). Die Förderzusagen sind bereits unterwegs in die Gemeinden.

Ebenfalls auf dem Weg sind 67.436 Euro, mit denen das Gemeindereferat das Beschäftigungsprogramm im Rahmen der Katastrophenhilfe für Oberkärnten für das Jahr 2020 unterstützt.

„Dieses gemeinsam mit dem AMS und Arbeitsmarktreferentin LHStv.in Gaby Schaunig finanzierte, wegweisende Projekt, wurde vergangenes Jahr aufgesetzt, um Gemeinden bei der Bewältigung der Aufarbeitung der Unwetterschäden vom Herbst 2019 zu unterstützen und gleichzeitig arbeitssuchenden Menschen in der Region eine berufliche Perspektive zu geben. Das Projekt umfasste vergangenes Jahr 20 Personen in 20 Gemeinden und wird heuer aufgrund des Erfolges erfreulicherweise fortgesetzt“, so Fellner abschließend.

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