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Neuer Puffer Speicher in Villach

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Die Kelag Energie & Wärme GesmbH errichtet in Villach einen Pufferspeicher. Er wird zu jährlichen CO2-Einsparungen von rund 1000 Tonnen führen. In Summe spart das dichte Fernwärmenetz der Stadt bereits 35.000 Tonnen CO2 ein.

Um die Abwärme der Kärntner Restmüllverwertungs-Anlage aus Arnoldstein und die Erzeugung der Biomasseanlagen noch effizienter nutzen zu können, errichtet das Tochterunternehmen der Kelag in Warmbad einen großen Pufferspeicher. Er hat ein Volumen von 450 Kubikmeter und kann rund 20.000 Kilowattstunden Wärme speichern. Mit dieser Wärme werden in Zukunft kurzfristige Bedarfsspitzen im Villacher Fernwärmesystem gedeckt.

„Die Anlage ist sehr innovativ. Hier betreiben wir unser größtes Fernwärmesystem mit einer sehr komplexen Wärmeaufbringung“, erklärt Adolf Melcher, Geschäftsführer der Kelag Energie & Wärme GmbH. Mittlerweile sorgt der hohe Fernwärme-Versorgungsgrad in Villach für eine jährliche CO2-Ersparnis von rund 35.000 Tonnen.

„Eine gigantische Summe, die zeigt, wie ernst in Villach Umweltschutz und Nachhaltigkeit genommen werden. Verlässliche Partner wie die Kelag sind dabei unersetzlich“,  so der Bürgermeister Günther Albel (SPÖ) zu dem Vorhaben.

Mit dem Pufferspeicher kann die Fernwärme-Effizienz weiter gesteigert werden. Der Erdgaskessel für Villach wird  jährlich rund fünf Millionen Kilowattstunden weniger Wärme bereitstellen, weil diese Energie aus Abwärme und Biomasse ersetzt werden kann. Das entspricht etwa dem Wärmebedarf von rund 1000 Wohnungen. Die Pufferanlage soll bereits im September 2021 in Betrieb gehen und die Errichtungskosten betragen rund eine Million Euro.

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