KÄRNTEN ECHO

Eine virtuelle Bühne

Bild: Pixabay
Das kulturelle Leben ist wieder völlig heruntergefahren. Doch die Stadt Villach lässt sich nicht unterkriegen und startet mit zwei Online-Lesungen in die „Literatur um 8“ Reihe.

Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen des öffentlichen und gesellschaftlichen Lebens treffen wieder einmal die Kultur. „Unsere Bühnen bleiben leer, die Publikumsplätze sind verwaist. Aber wir lassen uns nicht unterkriegen, bleiben kreativ und finden mit unseren Kunstschaffenden einfach neue Wege“, sagt Kulturreferentin und Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser (SPÖ).

Nach virtuellen Theateraufführungen und Vernissagen gibt es nun auch Lesungen, die dem Publikum online zugänglich gemacht werden. Die beliebte Veranstaltungs-Reihe „Literatur um 8“, die im Dinzlschloss stattfindet, wird nun in den virtuellen Raum verlegt.

Am Samstag den 23. Jänner liest der Villacher Philosoph, Schriftsteller und Autor Gerald Eschenauer aus seinem jüngsten Werk „Corona Carinthia – ein trügerisches Gemälde – Reale Dystopie“. Musikalisch begleitet wird er von Vukašin Mišković und Arno Rußegger bringt sich ins Gespräch ein. Weiter geht es am Mittwoch den 27. Jänner mit dem Historiker, Redakteur und Autor Ralf Grabuschnig, der mit „Populismus leicht gemacht“ eine humorvolle Handlungsanweisung an den Diktator von morgen gibt.

Die Lesungen sind kostenlos und starten zu den angegebenen Terminen auf der Homepage der Stadt Villach (www.villach.at).

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